Vordy

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Ich fahre nun seit der deutschen Einheit einen Ford. Habe klein mit einem Fiesta angefangen, dann einen Escort, einen Mondeo, einen Tourneo Connect. Seit 2016 fahre ich, weil ich nun nah einer Großstadt wohne, einen Ford B-Max. Der geht nun mit seinem 1.0 EB Motor so langsam auf die 150k km zu und ich würde mir einen neuen Ford gönnen. Gehe ich aber auf ford.de, dann sehe ich kaum noch Autos. Das günstigste Auto ist ein Ford Puma ab 27400 Euro. Für meinen B-Max habe ich 2016 keine 14k Euro gezahlt. Das war ein Reimport mit Tageszulassung. Es gibt nun keinen Fiesta mehr, ab 2025 fällt der Focus weg. Ich frage mich, was sollen die Leute den Ford Konzern noch abkaufen? Mein Ford Händler fährt gerade eine Aktion mit 0,99% Finanzierung, ein Puma mit Tageszulassung mit guter Ausstattung für 25700 Euro. Ich habe mir den Puma angeschaut. Die Verarbeitung des Puma ist nicht besser, als die meines B-Max .Den aufgerufenen Preis finde ich schon sehr sportlich. Ford hat früher günstige Brot- und Butterautos zum fairen Preis hergestellt. Das scheint vorbei zu sein. Seinen Marktanteil hat Ford seit 2016 nahezu halbiert. Wenn man nichts mehr hat, was die Leute kaufen und zahlen können, dann ist das so.
Es wird wohl am Ende ein MG ZS werden, den habe ich mir bei einem Nissan Händler angesehen der größer als ein Puma, hat somit mehr Platz, hat ebenfalls eine gute Ausstattung. Die Verarbeitung ist auf hohem, nahezu VW Niveau. Man bekommt 7 Jahre Garantie und er kostet als Tageszulassung gut 4000 Euro weniger als der günstigste Ford.
Man kann dem Ford Konzern nur sagen, mit so einer Modell- und Preispolitik vertreibt man seine ehemaligen treuen Kunden und man braucht nicht bis 2035 warten, dann gibt es keine Ford Autos in Europa mehr.
 

rst

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Liegt wohl daran ,das Ford sein Hauptaugenmerk geändert hat und somit die Nutzfahrzeugsparte als hauptabsatz auserkoren hat und die PKW Sparte auf das nötigste reduziert.
Bevor man 2 kleine Fahrzeuge kunkurenzfähig mit wenig Gewinn verkauft , verkauft man lieber nur ein " grosses" mit mehr Gewinn , da die Produktionskosten für einen Kleinwagen unwesentlich geringer sind wie für ein leichtes Nutzfahrzeug .
 
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Vordy

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Das kann man so machen, ich habe aber so meine Zweifel, dass es in der Marktwirtschaft so richtig ist und zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Bis 2035 dürfen in Europa noch Autos mit Verbrenner verkauft werden, Sobald die Regierung wechselt, die Grünen entmachtet sind, sicher auch noch länger. Der Konzern verliert so Milliarden an Umsatz, soll mir doch niemand erzählen, dass man an einem Auto mit Verbrenner nichts verdient.
 

rst

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Der Wandel hin zur Nutzfahrzeugproduktion hat doch nichts damit zu tun ob da ein Verbrenner im Fahrzeug arbeitet oder ein E Antrieb .
Bei Ford ist halt weltweit gesehen der Verkauf von Nutzfahrzeugen lukrativer , wo man eh schon marktführend ist , wie der Verkauf von PKWs wo die Konkurrenz übermächtig ist und in der Vergangenheit weltweit gesehen grosse Verluste eingefahren wurden .

Die Grünen in Deutschland sind ja nicht die die das Verbrenner aus beschlossen haben , das wird auch ein Regierungswechsel nichts ändern , da dies ein Beschluss der EU war .

Weltweit gesehen wird es auch über 2035 hinaus Verbrenner geben , da es in der 3. WELT garnicht umsetzbar ist .
Ich war jetzt 2 Wochen in der Karibik beim Inselhopping und von Elektrifizierung sind die noch soweit weg
Wie die Sonne von der Erde .
Die haben keine finanziellen Möglichkeiten die Strassen etc instand zuhalten geschweige für eine nötigen
Elektrischen Infrastrukture die das Betreiben von E Fahrzeugen ermöglicht .
Letztes Jahr war ich in Südamerika und selbst da hab ich in Großstädten wie Rio , Buenos Aires , Montevideo usw
weder Ladesäulen und noch reine E Fahrzeuge gesehen
und selbst wenn kann sich die Mehrzahl der Einwohner kein neues Fahrzeug leisten
Egal mit welchem Antriebsstrang.
Die fahren ihre Autos solange es geht und diese immer wieder irgendwie repariert bekommen
was bei einem Strom nicht der Fall sein wird sobald der Akku tot ist .
 
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