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Gerd

Gast im Fordboard
Hallo,
ich überlege mir einen Maverick zu kaufen (Neuwagen). Der Wertverlust im ersten Jahr scheint aber sehr hoch zu sein (über 25 %), das hält mich vor weiteren Überlegungen etwas ab. Ist der Wertverlust im ersten Jahr nach eurer Erfahrung tatsächlich so hoch?
Viele Grüße
Gerd
 
L

Laird-of-Glencairn

Gast im Fordboard
Hallo Gerd,

einen Neuwagen nach einem Jahr zu verkaufen ist generell keine gute Idee, denn der Wertverlust ist am Anfang am Höchsten, in den ersten vier Jahren beträgt er bei bei allen Volumen-Fahrzeugen üblicherweise ca. 50% (+/- 5%) als Richtwert.

Der Maverick hat vor allem als V6-Benziner einen recht hohen Wertverlust, da er einen vergleichsweise hohen Verbrauch hat (= wenig gefragt) und eine teure Ausstattung hat, die zumeist besonders hohem Wertverlust ausgesetzt ist.

Wenn Du so ein Auto fahren willst, empfehle ich Dir daher einen Seitenwechsel: Suche Dir einen gepflegten Maverick V6 als jungen Gebrauchtwagen mit wenig Kilometern und Garantie - so wirst Du vom Leidtragenden des Wertverlustes zum Profiteur, indem Du die günstigen Kaufkurse ausnutzt.

Wegen der Gewährleistungspflicht und erweiterter Gebrauchtwagengarantien bei einem Händler (am besten bei einem Ford-Händler) rate ich bei jungen Gebrauchtwagen vom Kauf von Privat ab, da Du beim Kauf von Privat das volle Risiko trägst.

Viel Erfolg!
 
G

Gerd

Gast im Fordboard
Schwierig schwierig. Mir wurde der Maverick als Neuwagen mit einem Rabatt von etwas mehr als 20 % angeboten. Habe allerdings das Gefühl, dass selbst wenn ich den Wagen nach einem Jahr wieder verkaufe, ich dabei einen nicht unerheblichen Verlust einfahre. Frage mich, wo bzw. wie man ein Auto nach einem Jahr wieder verkauft. Autoscout24? Ansonsten scheinen deine Tipps sehr lohnenswert zu sein.
Werde wohl noch ein bisschen drüber nachdenken müssen ...
Viele Grüße!
Gerd
 
L

Laird-of-Glencairn

Gast im Fordboard
Hallo Gerd,

was für ein Maverick soll es denn nun sein?

Ein Maverick 2.0i lässt sich mit diesem Rabatt gut kaufen und auch später bestimmt zumindest akzeptabel wieder abstoßen.

Ein V6-Benziner-Geländewagen ist hingegen beim Wiederverkauf eben problematisch, egal, von welcher Marke er kommt.
 
G

Gerd

Gast im Fordboard
Hallo HGWalther,
versprochen wurden mir 25 %, würde für alle drei Ausstattungstypen gelten. Gedacht hätte ich an den 2.0 oder Highclass. Ausstattung? Würde ich ein bisschen davon abhängig machen, was für den Wiederverkauf am besten ist. Wo würdest du das Auto denn dann anbieten im Internet (Autoscout etc.)?
Viele Grüße!
Gerd
 
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Mk4Zetec

Foren Gott
Mitglied seit
15 Mai 2003
Beiträge
2.228
Wenn dann bei mobile.de - da hab ich bisher 2 gekauft und auch trotz mittlerweile erhobenen Angebotsgebühren ist die Seite noch sehr sehr stark frequentiert...

Zu dem "Neuwagen-Problem" - ich kann das nur für den Mondeo Turnier sagen... Für nen Neuen bekommst Du gut 10 % Nachlass. Als Halbjahres-Wagen bekommst Du 28 % billigere Autos mit grad mal 10.000 km. Dies schriftlich verbrieft als Direktionswagen von Sixt.
Vielleicht gibts dergleichen auch beim Maverick.
Sonst gilt - 3 Jahre und 50.000 km verursachen Wertverluste von 40-65% - je nach Fahrzeugtyp. Wenig Verlust haben z.Zt. noch der Audi TT, der SLK und der Smart (was soll der auch noch verlieren ;))
Es gibt sogar ein Unternehmen, das sich rein mit diesen "Wertverlust-Schätzungen" beschäftigt.
In der Bildzeitung für Autofans war vor einigen Wochen ein Bericht dazu.
 

falk

Mitglied
Mitglied seit
26 August 2003
Beiträge
51
hallo gerd

also schneller kann man nicht geld vernichten als wenn man einen neuwagen nach nur einem jahr wieder verkauft.

ich weiß nicht wie sich die leasingvarianten entwickelt haben.
eventuell geht es, daß du einen Maverick für ein jahr least und dann einfach wieder dem händler hinstellst.
die ganze verkaufsgeschichte hast du somit vom hals.

du solltest dir nur unbedingt die kompletten kosten (anzahlung/leasingraten etc.) zusammenrechnen und dann mit den ausgaben/verlusten bei einem kauf vergleichen.

das kann man übrigens auch mit dem jahres-/vorführwagen machen. da sind natürlich die einstands- und laufenden kosten gleich viel günstiger.

viele grüsse falk
 
L

Laird-of-Glencairn

Gast im Fordboard
Hallo Falk,

da man beim Leading typischerweise den tatsächlichen Wertverlust finanziert, kann Leasing hier nur drei Vorteile bieten:

1.) Man spart sich die Finanzierung des Restwertes

2.) Man spart sich, wie Du schreibst, die Verkaufsprobleme

3.) Man sagt, Leasing ist steuerlich vorteilhaft (nicht für Privatleute!)

Dagegen stehen die Nachteile:

1.) Der Wagen gehört Dir nicht - unschön, zumindest für mich

2.) Jeder Mangel (Beulen etc.) wird Dir später vom Restwert abgezogen und das kann die Schlußbilanz ganz schön trüben.

Letzteres ist beim Verkauf im Prinzip aber nicht anders. Für mich ist Leasing jedenfalls nichts.
 
N

nelly,2

Gast im Fordboard
wo gibt´s den die Mavericks mit bis zu 25 % Rabatt???
 

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