Opel Corsa oder Ford Fiesta besser als Anfängerauto, KFZ Versicherung etc.

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Hallo Nabend zusammen,

ich möchte mir demnächst einen Neuwagen anschaffen, allerdings schwanke ich zwischen den beiden oben genannten Modellen... Etwas zu mir: Bin 21 Jahre alt, habe den Führerschein seid 1 Jahr und möchte mir entweder den Opel Corsa oder Ford Fiesta als Erstwagen anschaffen.

Sowohl von den kosten und den Haltungskosten, sowohl auch vom Verbrauch und bei den KFZ-Versicherungskosten...

Tendenz ist bei mir der Fiesta allerdings bin ich mir etwas unschlüssig. Würde es zwar hauptsächlich in der Stadt fahren, allerdings auch für einige Male zur Langstrecke ungefähr 800 km eine Hinfahrt! Daher sollte das Auto, Gutes durchhalte vermögen haben, als auch natürlich vom Verbrauch günstig sein, und es sollte nicht etwas bei so einer langen fahrt kaputt gehen.

Kurz zur Autoversicherung, wäre eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung grundsätzlich besser?

Freue mich über antworten!
 

der_ast

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Guten Morgen!

Hast Du schon mal einen OPEL im Rennsport gesehen?
Womit fährt Ken Block?
Fehlende Rennsporterfahrung ist in der Entwicklung eines Autos eine Sache, die man nur mit extrem vielen Tests ausgleichen kann. Ich werfe mal das fehlende Budget von OPEL in den Ring und stelle die - von mir nicht nachweisbare! - Behauptung, dass OPEL nicht soviel Test absolviert, um diese Erfahrung auszugleichen, auf.

Optik ist immer subjektiv.
Mir persönlich gefällt die aktuelle Designlinie aus Rüsselsheim nicht wirklich, das Kinetic-Design von FORD hingegen spricht mit mich als Kunden voll an.

Für einen Neuwagen würde ich IMMER Vollkasko empfehlen. Über die anderen Versicherungsfragen wäre es für mich als Österreicher sinnlos, einem deutschen einen Rat zu erteilen ;)

ng
Alex
 

patrick4939

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Also Neuwagen IMMER mit Vollkasko, da kann man nur zustimmen...

Unterhaltskosten lassen sich vorher ziemlich genau berechnen, die Autos haben Versicherungsklassen die da alles ganz einfach machen. Steuer berechnet sich nach Hubraum und Emissionsklasse, einfache Rechenaufgabe.

Einzig die Spritkosten sind variabel, die Angaben im Prospekt sind in der Regel nichts wert und liegen real deutlich drüber... ;)

Solange du keinen VW kaufst sollten auch Strecken von 800km keine unlösbare Aufgabe sein. ;)
 

rst

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Ich würde jedem fahranfaenger einen opel empfehlen. ;)
 

Phex

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Kurz OT: Lieber Ast, natürlich ist (aktuell: war) Opel im Rennsport vertreten, oder zählt die DTM für dich nicht als solcher? *gg*

Thema: Fahranfänger und dann gleich Neuwagen sehe ich ehrlich gesagt kritisch. Ich weiß nicht, wie viel Fahrpraxis du bereits gesammelt hast, aber lass doch mal noch was aus Erfahrungsmangel passieren, nur ne kleine Schramme; bei einem Neuwagen ärgerst du dir auch da mit Sicherheit ein zweites Loch in den Ar**h. Andererseits ist der Gedanke, dass da halt für einige Jahre nichts defekt werden kann, was dich wirklich Geld kosten dürfte.

Keineswegs sollst du dir deswegen jetzt eine alte Reuse kaufen, aber ein vllt 4 Jahre alter Gebrauchter in gutem Zustand dürfte es doch auch tun? Da könntest du die Differenz zwischen Gebraucht- und Neupreis in etwas schönere Ausstattung legen, wenn dir das wichtig ist :)

Solltest du dir trotzdem einen Neuwagen holen, dann auf jeden Fall eine Vollkasko nehmen :)
 
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der_ast

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Phex schrieb:
Kurz OT: Lieber Ast, natürlich ist (aktuell: war) Opel im Rennsport vertreten, oder zählt die DTM für dich nicht als solcher? *gg*
UPS, die DTM hab ich nicht bedacht - sorry - ich dachte an Ralley, wo FORD ja recht gut mitredet ...
 

XR2

Haudegen
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Switzerland schrieb:
Hallo Nabend zusammen,

ich möchte mir demnächst einen Neuwagen anschaffen, allerdings schwanke ich zwischen den beiden oben genannten Modellen... Etwas zu mir: Bin 21 Jahre alt, habe den Führerschein seid 1 Jahr und möchte mir entweder den Opel Corsa oder Ford Fiesta als Erstwagen anschaffen.

Sowohl von den kosten und den Haltungskosten, sowohl auch vom Verbrauch und bei den KFZ-Versicherungskosten...

Tendenz ist bei mir der Fiesta allerdings bin ich mir etwas unschlüssig. Würde es zwar hauptsächlich in der Stadt fahren, allerdings auch für einige Male zur Langstrecke ungefähr 800 km eine Hinfahrt! Daher sollte das Auto, Gutes durchhalte vermögen haben, als auch natürlich vom Verbrauch günstig sein, und es sollte nicht etwas bei so einer langen fahrt kaputt gehen.

Kurz zur Autoversicherung, wäre eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung grundsätzlich besser?

Freue mich über antworten!
Sind beides Kleinwägen. 800 km am Stück zu schaffen, darf man wohl von einem Fahrzeug aus dem 21. Jahrhundert erwarten. Aufstellungen über Kosten bzw. Vergleiche gibts in den meisten Automagazinen. Ob die jedoch objektiv und unabhängig sind, kann man nicht genau sagen. Falls das Fahrzeug in der Schweiz angemeldet wird, mußt Du Dich auch dort informieren, wie die Unterschiede bezüglich Steuer und Versicherungen im Detail sind. Ansonsten entscheiden wohl auch persönlicher Geschmack und die Anschaffungskosten bzw. die Gebrauchtwagenpreise und die örtliche Verfügbarkeit eines Vertragshändlers/Werkstätte.
Vollkasko ist natürlich besser, weil sie mehr abdeckt. Kostet aber auch mehr. Muß man immer von Fall zu Fall entscheiden was man möchte und was Sinn macht.


der_ast schrieb:
Guten Morgen!

Hast Du schon mal einen OPEL im Rennsport gesehen?
Fehlende Rennsporterfahrung ist in der Entwicklung eines Autos eine Sache, die man nur mit extrem vielen Tests ausgleichen kann. Ich werfe mal das fehlende Budget von OPEL in den Ring und stelle die - von mir nicht nachweisbare! - Behauptung, dass OPEL nicht soviel Test absolviert, um diese Erfahrung auszugleichen, auf.
Ja. In der DRM, der alten DTM, STW, ITC, neue DTM, BTCC, DTC, 24h-Rennen, Rallye-Weltmeisterschaft und und und.
Und was hat das zu sagen? Gar nichts. Dort fahren STRASSEN FAHRZEUGE, die von einer eigenen Abteilung im Werk (oder sogar einem Rennteam im Auftrag) für den Rennsport umgebaut werden. Daraus etwas über die Kosten, die Qualität oder die Haltbarkeit eines Serienfahrzeugs abzuleiten ist mehr als abenteuerlich. Und ja, die werden für die Neuwagenentwicklung in etwa den gleichen Aufwand betreiben wie z.B. Ford.

der_ast schrieb:
Womit fährt Ken Block?
Ist Ken Block jetzt ein Qualitätskriterium? Sicher nicht. Der ist noch nicht mal ein guter Fahrer, siehe seine Starts in der Rallye-WM. Alles nach dem Motto "All show, no go"
Der fährt einen von Olsbergs für Rallyecross präparierten Fiesta. Das Ding hat mit einem Serienfahrzeug und mit Ford bis auf die Silhouette nichts mehr gemeinsam.

der_ast schrieb:
UPS, die DTM hab ich nicht bedacht - sorry - ich dachte an Ralley, wo FORD ja recht gut mitredet ...
Guter Witz. "Gut mitgeredet" hat man 1979, als Björn Waldegård auf Escort RS1800 Fahrer-Weltmeister und Ford Marken-Weltmeister wurde. Danach kam 1981 noch Ari Vatanen, der allerdings ohne Werksunterstützung in einem privat eingesetzten RS1800 Weltmeister wurde. Fast 30 Jahre hat man trotz Werkseinsatz und namhaften Fahrern wie u.a. Colin McRae und Carlos Sainz gebraucht, bis man überhaupt mal wieder Marken-Weltmeister wurde. Auf einen weiteren Fahrertitel wartet man bis heute. Und jetzt vergeblich, weil Ford gar kein Werksteam mehr stellt. Nur so am Rande: Es gab da mal einen Fahrer, den kennt man wohl kaum, der wurde 1982 in einem Opel Ascona mit Heckantrieb Rallye-Weltmeister. Obwohl Audi damals schon mit Allrad-Technik die Rallye-WM aufgemischt hat. Walter Röhrl hieß der...
 

der_ast

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Ich habs kapiert: vom Motorrennsport hab ich offenbar wenig bis garkeine Ahnung ... stimmt ja auch :peinlich
Nein, Ken Block ist kein Qualitätskriterium, aber ein Präzesionsfahrer. Im Rennsport kommt es aber nicht darauf an, wie präzise, sondern wie schnell man einen Kurs bewältigen kann. Darum feiert er dort auch nicht die grossen Erfolge. Er bewegt sich dort in einem Genre, das - im Gegensatz zu anderen Lenkern - nicht zu 100% seinem Talent entspricht.
Aber das ist jetzt schon wieder viel zu OT.

Ich persönlich fuhr bereits:
.) OPEL Ascona C 1,6i (75PS)
.) 2x OPEL Vectra A 2,0i (115PS)
.) OPEL Omega A 2,0i (115PS) von meinen Eltern
.) OPEL Omega B 2,6 24V V6 (180PS) als Einsatzfahrzeug im Zuge mehrerer Organtransporte.
.) FORD Mondeo MK III TDDi (115PS)
.) FORD Mondeo MK IV TDCi (140PS) - mein aktuelles Auto
.) diverse Grossraumlimousinen á la MECEDES Sprinter als Einsatzfahrzeug im Rettungsdienst

Zufrieden war ich bisher mit allen diesen Fahrzeugen. Der geilste und zugleich sparsamste Motor war im Vectra, der in Kombination mit dem Überlandgetriebe bei rund 2500Upm sein Drehmoment von 170Nm und bei etwa 4500Upm seine Leistung von 85kW brachte - dazwischen war ein Drehzahlband, wo er ordentlich Dampf hatte. Dieser Motor hatte ähnliche Verbrauchswerte, wie meine heutiger TDCi, wird aber schon seit vielen Jahren nicht mehr hersgestellt - leider.
Dafür sind alle o.e. OPEL dem leidigen Thema Rost zum Opfer gefallen - MECEDES Sprinter und VW Transporter waren/sind hier aber genauso betroffen. Mein Mondeo hingegen hatte/hat diesbezüglich keine Probleme.

Du wirst also mit dem Corsa und dem Fiesta jeweils eine ausgiebige Probefahrt machen müssen, um eine für Dich passende Entscheidung fällen zu können.

ng
Alex
 

Shark

König
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XR2 schrieb:
Guter Witz. "Gut mitgeredet" hat man 1979, als Björn Waldegård auf Escort RS1800 Fahrer-Weltmeister und Ford Marken-Weltmeister wurde. Danach kam 1981 noch Ari Vatanen, der allerdings ohne Werksunterstützung in einem privat eingesetzten RS1800 Weltmeister wurde. Fast 30 Jahre hat man trotz Werkseinsatz und namhaften Fahrern wie u.a. Colin McRae und Carlos Sainz gebraucht, bis man überhaupt mal wieder Marken-Weltmeister wurde. Auf einen weiteren Fahrertitel wartet man bis heute. Und jetzt vergeblich, weil Ford gar kein Werksteam mehr stellt. Nur so am Rande: Es gab da mal einen Fahrer, den kennt man wohl kaum, der wurde 1982 in einem Opel Ascona mit Heckantrieb Rallye-Weltmeister. Obwohl Audi damals schon mit Allrad-Technik die Rallye-WM aufgemischt hat. Walter Röhrl hieß der...
Kleinigkeit vergessen!?
Den Ford Sierra XR4TI
und dann den Ford Sierra RS500
extra mal nen Link zur "Geschichte" ;)
Die Fahrzeuge der frühen DTM

Den Essi Cossy in der Rally nicht zu vergessen
(obwohls ne Sierra Bodengrubbe war ;) )

Alles was danach kam... fernab der Serientechnik...
einen RS500 konnt man noch kaufen :)

Soviel mal dazu.
Erstmal entscheidet der persönliche Geschmack über das was man nu kauft.
Die Kosten hingegen lassen sich, wie schon gesagt, recht nahe beziffern.
Tanken kommt dann mal extra.
Jedes Auto sollt schon 800Km am stück fahren, gerade ein Neuwagen...

Wenn es kein Neuwagen sein soll... naja... Das Topic sagt "Fiesta mk3"
In Technisch gutem Zustand sollte auch der das packen :D
 

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